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csm_Felsrettung_BERGWACHTUEBUNGBIELATAL-F02_-_Marco_Foerster_378930208e.jpg Foto: Marko Förster

Die Bergwachtbereitschaft Dresden ist im Gebiet des Elbsandsteingebirges im Einsatz. Dreh- und Angelpunkt ist dabei die Bergrettungswache im Kurort Rathen direkt am Fuße des Gans-Felsen, in unmittelbarer Nähe zu den Touristenmagneten Amselgrundsee, Felsenbühne, Schwedenlöcher und der – ein paar hundert Stufen weiter oben gelegenen – Basteibrücke. Aus dieser rechtselbischen Lage der Rettungswache ergibt sich auch das hauptsächliche Einsatzgebiet für die Bergretter aus Dresden: Es reicht von der deutsch-tschechischen Grenze in Schmilka bis zu den Stadttoren Pirnas.

Im Wechsel mit Bereitschaften aus anderen Städten, besetzen wir an rund 15 Wochenenden – von Samstag früh bis Sonntag abend – die Rettungswache in Rathen. Sie ist mit einem medizinischen Behandlungsraum sowie einem Aufenthaltsraum und Schlafräumen für die Mitglieder ausgestattet. Jedes Mitglied der Bergwachtbereitschaft Dresden ist an zwei bis drei Wochenenden im Einsatz, zusammen mit vier bis fünf anderen Kameraden, unter anderem einem ausgebildeten Luftretter, der im Fall der Fälle per Hubschrauber zum Einsatzort gelangt.

Es stehen das ganze Jahr über Bergretter aus der Rathener Umgebung auf Abruf bereit – stets vorbereitet auf eine Notfall-Alarmierung durch die Rettungsleitstelle (IRLS) in Dresden. Doch vor allem in den Monaten März bis Oktober reicht diese Alarm-Bereitschaft nicht mehr aus, um bei allen Unfällen helfen zu können. Denn während dieser wärmeren Monate des Jahres ist Hauptsaison im Elbsandstein: Viele Ausflügler genießen den Charme der mystischen Schluchten, weiten Blicke und der kraftspendenden Natur für ausgedehnte Wanderungen, Spaziergänge und manch waghalsige Entdeckungstour. Auch die Bergfreunde wagen sich nun wieder vermehrt an die schroffen Felsen und in die engen Kamine. Ein Fehltritt reicht in dem zum Teil unwirtlichen Gelände, um ein Weiterkommen aus eigener Kraft zu erschweren oder gar unmöglich werden zu lassen.

Wenngleich jede Bergretterin und jeder Bergretter froh ist, wenn alle Sportler und Ausflügler ohne Blessuren nach Hause kommen: Unsere Aufgabe ist die direkte Hilfe vor Ort – und darauf sind wir jederzeit vorbereitet. Wir retten nicht nur Bergsteiger, sondern sind auch oft für Wanderer im Einsatz und über den regulären Notruf 112 zu erreichen.

Wenn Sie uns als Förderer oder aktives Mitglied helfen möchten, dann würden wir uns freuen, wenn Sie über das Feld Kontakt mit uns in Verbindung treten.