DRK Presseinformationen https://www.drk-dresden.de de DRK Thu, 06 Oct 2022 18:10:14 +0200 Thu, 06 Oct 2022 18:10:14 +0200 TYPO3 EXT:news news-966 Wed, 13 Jul 2022 10:24:43 +0200 Hitzenotfällen vorbeugen und Erste Hilfe leisten /jobs/presse-service/meldung/hitzenotfaellen-vorbeugen-und-erste-hilfe-leisten.html In vielen Teilen Deutschlands erfreuen sich Menschen derzeit der Sonne und sommerlichen Temperaturen. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) weist darauf hin, dass mit den Temperaturen aber auch das Risiko für Hitzenotfälle steigt. Das gilt insbesondere für ältere und kranke Menschen, aber auch Säuglinge und Kleinkinder. „Die Gefahr von Hitzenotfällen sollte nicht unterschätzt werden“, sagt DRK-Bundesarzt Univ.-Prof. Dr. med. Bernd Böttiger. „Es gibt einfache Tipps, wie man sich schützen kann. Wichtig ist auch, Notfälle zu erkennen und im Ernstfall Erste Hilfe leisten zu können.“

„Bei Hitze sollte man vor allem darauf achten, ausreichend zu trinken, mindestens einen Liter mehr als die üblichen 1,5 bis 2 Liter täglich und das nicht erst, wenn ein Durstgefühl einsetzt“, so Prof. Böttiger, der auch Klinikdirektor an der Uniklinik in Köln ist. Sofern möglich, sollten körperliche Aktivitäten reduziert werden, um eine Doppelbelastung des Kreislaufs zu vermeiden. Wenn sich Aktivitäten nicht vermeiden lassen, sollte wiederum mehr getrunken werden. Außerdem kann man hitzebedingten Notfällen vorbeugen, indem man direkte Sonneneinstrahlung meidet, sich im Schatten aufhält und schützende Bekleidung trägt. Dazu gehören Sonnenhüte und andere Kopfbedeckungen sowie leichte, lichtdichte Kleidung, die den Schweiß aufnehmen kann und wärmedurchlässig ist. Räume, in denen man sich aufhält, können durch morgendliches und abendliches Durchlüften abgekühlt werden.

„Um bei Hitzenotfällen Erste Hilfe leisten zu können, ist es wichtig, frühe Anzeichen zu erkennen“, sagt Prof. Böttiger. „Dazu können Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit, ein hochroter heißer Kopf, kühle Körperhaut, Schüttelfrost, aber auch ernste Kreislaufprobleme gehören.“ Zu wichtigen Erste-Hilfe-Maßnahmen zählen: Betroffene sofort aus der direkten Sonne holen und in den Schatten bringen bzw. Schatten spenden. Den Oberkörper erhöht lagern. Beengende Kleidung öffnen, um einen Wärmestau zu vermeiden. Sofern Betroffene bei Bewusstsein sind, Wasser oder elektrolythaltige Getränke wie Apfelschorle oder Tee anbieten. Durch kalte Umschläge und das Zufächeln von Luft weitere Abkühlung schaffen. Bei Bewusstlosigkeit und sicher normaler Atmung die stabile Seitenlage anwenden und umgehend den Notruf 112 tätigen. Wenn sich der Zustand durch die Erste-Hilfe-Maßnahmen nicht bessert, sollte ebenfalls der Notruf 112 getätigt werden.

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news-939 Thu, 03 Mar 2022 16:32:00 +0100 Hilfe für die Menschen in der Ukraine /jobs/presse-service/meldung/hilfe-fuer-die-menschen-in-der-ukraine.html Angesichts der andauernden und sich ausweitenden Kampfhandlungen in der Ukraine wird der Bedarf an humanitärer Hilfe im Land, aber auch in den Nachbarländern, in die Menschen aus der Ukraine fliehen, immer größer. So können Sie helfen! Das Deutsche Rote Kreuz bittet um Geldspenden für die Menschen in der Ukraine und hat dafür folgenden zentralen Spendenzweck eingerichtet: „Nothilfe Ukraine“

IBAN: DE63370205000005023307
BIC: BFSWDE33XXX
Stichwort: Nothilfe Ukraine

Mehr Infos, Hilfsangebote und Unterstützungsmöglichkeiten unter: https://bit.ly/3pk3EYc

Die Stadt Dresden stellt auf ihrer Webseite diverse Hilfsangebote und -möglichkeiten zur Verfügung. Dort finden sowohl Betroffene als auch Helfer nützliche Informationen.
https://www.dresden.de/de/leben/gesellschaft/migration/hilfe-fuer-die-ukraine.php?pk_campaign=Shortcut&pk_kwd=ukraine-hilfe

Wenn Sie Vertriebene aus der Ukraine in Ihrem privaten Umfeld aufgenommen haben, kommen hier noch einige wichtige Hinweise:
  • Ukrainische Staatsangehörige können für bis zu 90 Tage visumfrei in die EU und damit auch nach Deutschland einreisen, insofern sie einen biometrischer Reisepass besitzen.
  • Nach Ablauf der Visumsfreiheit kann bei der örtlichen Ausländerbehörde eine Verlängerung um weitere 90 Tage beantragt werden.
  • Das Bundesinnenministerium ist bestrebt, den Menschen aus der Ukraine nach § 24 Aufenthaltsgesetz einen Schutzstatus zuzusprechen. Erst mit diesem Schutzstatus können Ukrainische Staatsangehörige unkompliziert weiterführende Hilfen in Anspruch nehmen. Ohne diesen Status müssten die Menschen aus den Kriegsgebieten in der Ukraine das langwierige Asylverfahren in Deutschland durchlaufen.
  • Sollten geflüchtete Menschen aus der Ukraine Schutzimpfungen gegen Covid-19 benötigen, können sie sich unkompliziert ohne Termin im DRK-Impfzentrum, Messering 6, impfen lassen.

Wir danken Ihnen allen für Ihre humanitäre Hilfe!

 

 

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